Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 11:16 AM CEST, Aug 13, 2019

Giacomo da Balduina (1900-1948) (N. Prot. 1374)

Beniamino Filopn nasce a Balduina San Urbano (Padova) il 2 agosto 1900. A Lendinara conosce i frati cappuccini vestendone l’abito a Bassano del Grappa il 28 settembre 1922. Ordinato sacerdote a Venezia il 21 luglio 1929 venendo destinato a Capodistria. Dopo poco più di un anno fu trasferito a Udine. Vi rimarrà dal 1931 al 1947. Sebbene affetto da una grave e fastidiosa infermità attendeva i penitenti nel suo confessionale. Amantissimo della Madonna volle andare a morire a Lourdes dove morì il 21 luglio 1948. È sepolto al cimitero di Lourdes dove la sua tomba è visitata continuamente da tanti pellegrini. Il Processo è iniziato a Udine il 25 febbraio 1984 e il 21 luglio 2001 è stata consegnata la Positio. Si è in attesa del parere previo su una presunta guarigione attribuita al Servo di Dio per poter iniziare l’Inchiesta diocesana. I Consultori Teologi il 13 ottobre 2016 danno parere favorevole.  Nel settembre 2016 si è avviata l’Inchiesta diocesana di una presunta guarigione straordinaria attribuita al Servo di Dio. La prima sessione dell’Inchiesta sul presunto miracolo è stata fissata per l’11 febbraio 2017. Nella Sessione Ordinaria del 6 giugno 2017 sono riconosciute le virtù eroiche del Servo di Dio. Il Santo Padre autorizza il decreto super Virtitubus. Venerabile. L’Inchiesta sul presunto miracolo si è chiusa il 19 luglio 2017. Ricevuto il Decreto di Validità giuridica è stato allestito il Summarium sul presunto miracolo che è stato presentato in Congregazione per il giudizio dei due Periti medici d’Ufficio.

 

Rom, 16. Juni 2017  -  Jakob von Balduina (1900-1948), Kapuziner, Priester

Am 16. Juni 2017 hat Papst Franziskus die Kongregation für die Heiligsprechungen ermächtigt, das Dekret über die Tugenden des Jakob von Balduina zu erlassen. Priester und Bekenner, Mitglied der Provinz Veneto-Friuli Venezia-Giulia-Trentino, gestorben und begraben in Lourdes.

Der ehrwürdige Diener Gottes wurde als achtes von zehn Kindern in Balduina bei San Urbano (Provinz Padua) am 2. August 1900 geboren. Am 5. August 1900 wurde er auf die Namen Beniamino Angelo getauft. Von 1906 bis 1909 besuchte er die drei ersten Klassen der Grundschule. Danach führte er seine Ausbildung in einer Berufsschule in Lendinara weiter.

Es war in Lendinara, wo der junge Beniamino den Kontakt mit dem Kapuzinerkloster aufnahm. Die Brüder, die auf Betteltouren unterwegs waren, hatten ihn beeindruckt. In Begleitung des Pfarrers trat er am 13. Oktober 1917 in Rovigo in das Seraphische Seminar der Kapuzinern ein. Er war siebzehn Jahre alt und fand sich in einer Gruppe von Elfjährigen. Als der Erste Weltkrieg ausbrach wurde er zu den Waffen gerufen und blieb dort bis zum Frühling 1921.  Nachdem er nun vom Militärdienst befreit war, schickte man ihn - nach einem kurzen Besuch bei seiner Familie - ins Seraphische Seminar von Verona, um dort die dritte Gymnasialklasse zu besuchen. Am 28. September 1923 trat er in Bassano del Grappa ins Noviziat ein. Er erhielt den Namen Br. Jakob von Balduina. Am Ende der Zeit der einfachen Profess, die er am 29. September 1923 abgelegt hatte, erklärte der Novizenmeister der Mutter des Br. Jakob, dass ihr Sohn nur eines tun könne, nämlich „beten“. Während des zweiten Theologiejahrs zeigten sich die ersten Symptome der Krankheit, die ihn bis zu seinem Tod begleiten sollte: Enzephalitis letargica.

Die gesundheitliche Situation liess ernsthafte Zweifel aufkommen, ob er zur Priesterweihe zugelassen werden könne; da die Oberen einen frühzeitigen Tod befürchteten, beschlossen sie ihn vom letzten Jahr Theologie zu dispensieren. Am 21. Juli 1929 wurde der Diener Gottes in der Kirche der Tolentiner in Venedig von Kardinal Pietro La Fontaine, Patriarch von Venedig, zum Priester geweiht. Dabei bot er seine Leiden und seine Abtötungen Gott an zum Heil der Seelen, für Priesterberufungen und die Heiligkeit der Priester.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Capodistria, kam Pater Jakob am 28. November 1931 nach Udine; bald nach seiner Ankunft wurde er zu einer besonderen  ärztlichen Untersuchung gebracht. Die Diagnose war unerbittlich: Nach-enkephalitischer Parkinson: nur noch wenige Jahre zu leben. Von da an verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Das hinderte ihn allerdings nicht daran, mit grosser Treue die Regel zu leben und als Beichtvater zu wirken. Wegen der Schwierigkeit sich zu bewegen wurde ihm erlaubt, die Beichtkinder auf seiner Zelle im ersten Stock des Klosters zu empfangen. Zu diesem Zweck hatte man in die Zelle einen Beichtstuhl eingebaut.

Pietro Baldassi, ein eifriger Priester, der in diesen Tagen UNITALSI ins Leben gerufen hatte, lud ihn zu einer Wallfahrt nach Lourdes ein. Am 19. Juli 1948 machte sich der Diener Gottes mit einem Zug der UNITALSI  auf den Weg nach Lourdes; Nach 35 Stunden Fahrt kamen die Pilger in Lourdes an. Er wäre gerne sofort in die Grotte gegangen, aber wegen seiner Gehbehinderung war das nicht möglich. Gegen Abend verschlechterte sich sein Zustand derart, dass man ihn ins Asyl überführte. Dort starb er am 21. Juli 1948. An der Beerdigung nahmen viele Priester und Gläubige teil. Der Leichnam wurde in einer Ecke auf dem Friedhof der Fremden bestattet. Am 15. Oktober 1949 wurde der Leichnam auf dem Friedhof an einen würdigeren Ort überführt. Sein Grab ist ständig mit frischen Blumen, Kerzen und Ex Votos geschmückt.

Giacomo da Balduina