Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 11:16 AM CEST, Aug 13, 2019

Maria Lorenza Longo (1463-1542) (N. Prot. 237 – Arch H 45)

Nasce in Catalogna nel 1463. Per obbedire ai genitori, appena quindicenne, si sposò con Giovanni Llonc. Rimasta paralizzata, dopo un viaggio a Loreto si sentì risnata. Trasferitasi a Napoli con il marito, a vent’anni rimase vedova con tre figli. Accompagnata spiritualmente da San Gaetano da Thiene, si diede alle opere di carità. Fece di tutto per portare i cappuccini a Napoli costruendo il convento di S. Eframo vecchio. All’età di 60 anni entrò nel monastero di S. Maria di Gerusalemme più noto come Monastero delle Trentrè da lei fondato. Qui muore il 21 dicembre 1542. La Causa fu introdotta il 4 settembre 1892. Il decreto di validità giuridica fu emesso il 9 gennaio 1899. Venerabile. Il 6 marzo 2004 si riavvia la Causa con l’Indagine suppletiva sulla fama di santità. Conclusa l’indagine suppletiva si è allestita la Positio. Il 9 maggio 2015 i Consultori storici hanno approvato la Positio e il successivo 1 settembre 2015 è stata presentata in Congregazione. Il 1 dicembre 2016 a Napoli si chiede l’Inchiesta diocesana su un presunto miracolo attribuito alla Serva di Dio. Il 14 marzo 2017 il Congrgesso dei Teologi rispondo affermativamente al dubbio circa le virtù eroiche della Serva di Dio. I Cardinali e Vescovi riuniti in Sessione Ordinaria il 26 settembre 2017 riconoscono le virtù della Serva di Dio. Il 9 ottobre 2017 il  Santo Padre il autorizza la promulgazione del Decreto super virtutibus. Venerabile. È stato presentato il Summarium del presunto miracolo in data 25 gennaio 2019.

 

Maria Lorenza Longo

Die Werke, die die Dienerin Gottes Maria Lorenza Longo geschaffen hat, loben noch heute, nach 500 Jahren, die Herrlichkeit Gottes und sind für die Söhne und Töchter Gottes ein Zeichen der Güte Gottes. Die grossen Werke, die sie geschaffen hat, wie etwa das Spital Santa Maria del Popolo für unheilbare Kranke und die Gründung des Protomonasterium der Kapuzinerinnen-Klarissen  mit dem Namen Santa Maria in Gerusalemme, leben noch heute und sind umstrahlt von Schönheit, Liebe, Gebet und Betrachtung, nicht nur für die Kirche Gottes in Neapel, sondern auch für die ganze Welt.

Maria Lorenza Longo, eine Frau aus Katalonien, wurde ums Jahr 1463 in Lerida geboren. Sie heiratete Joan Llonc (Longo) aus Valencia und gebar ihm drei Kinder. Um 1480 wurde sie während eines Balls von einer Magd vergiftet; in der Folge war sie an Händen und Füssen gelähmt. Im Jahr 1506 entschied sie sich unter dem Gebet vieler und auf den Rat eines Eremiten hin, ihren Mann nach Neapel zu begleiten. Ihr Mann war der Chef der Kanzlei des Königs Ferdinand, der der Katholische genannt wird. Bald und unerwartet starb ihr Mann, im Jahr 1509.

Auf ihren Wunsch hin wurde sie als Pilgerin in das Heiligtum von Loreto gebracht.Während einer Eucharistiefeier erlangte sie wunderbarerweise ihre Gesundheit wieder. Nach ihrer Rückkehr beschloss Maria Lorenza, sich den Armen und Kranken beim Ridotto des Heiligen Nicola al Molo zu widmen. Auf Einladung von Ettore Vernazza, Genuese, Notar und Gründer der Gesellschaft der Göttlichen Liebe, erhielt sie von Gott die Eingebung, das Spital der Unheilbaren in Neapel neu zu beleben. Am gegenwärtigen Sitz wurde es im Jahr 1522 errichtet.

Nach 13 Jahren als Beistand der Kranken wollten Maria Lorenza und ihre Freundinnen unter der Leitung des heiligen Kajetan von Thiene sich auf eine Pilgerreise ins Heilige Land begeben. Gleichwohl willigten sie auf den Ruf Gottes hin ein, in Neapel ein Kloster für Jungfrauen zu errichten. Unter unzähligen Hindernissen erhielt sie mit Unterstützung des Kardinals Andrea Matteo Palmieri von Papst Paul III. die Gründungsbulle „Debitum Pastorales Officii“ für das Kloster Hl. Maria in Jerusalem. Das neue Kloster stand unter der Regel der Heiligen Klara von Assisi, unter den Konstitutionen der Heiligen Coletta von Corbie und den vom Papst erlassenen Normen für die Klausur. Zusammen mit 12 Schwestern legte sie die Gelübde ab. Sie gab dabei vielen jungen Frauen, die weniger bemittelt waren,die Gelegenheit ihrer kontemplativen Berufung nachzukommen. Im folgenden Jahr wurde die Zahl der Schwestern auf Dreiundreissig beschränkt; unter dieser Zahl ist das Protomonasterium der Kapuzinerinnen noch heute bekannt.

Im Jahr 1538 wurde das Kloster durch ein motu proprio des Papstes der Sorge der Kapuziner anvertraut. Sie starb in der zweiten Jahreshälfte des Jahrs 1539.

Die Kapuzinerreform auf weiblicher Seite wurde von den Päpsten und Bischöfen wie Karl Borromäus hochgeschätzt und breitete sich in Italien, Spanien und Frankreich; später erreichte sie mit einer Gründung die Neue Welt, und zwar mit einem Kloster im südlich zentralen Amerika.

Noch heute nach 500 Jahren  übt das Spitalzentrum S. Maria del Popolo der Unheilbaren seine Tätigkeit aus und der Orden der Klarissen-Kapuzinerinnen, die sie als ihre Gründerinnen anerkennen, zählt in der ganzen Welt etwa 200 Klöster. 10 Kapuzinerinnen wurden von der Kirche als Selige oder Heilige anerkannt.