Ordo Fratrum Minorum Capuccinorum

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updated 12:17 PM UTC, Jul 23, 2021

Treffen der Postnovizen der CECOC in Prag

Das zweite Treffen der Postnovizen der Konferenz CECOC fand vom 1. bis 3. September 2016 im Konvent der Kapuziner in Prag statt. Es ging um folgende Bereiche: Sich gegenseitig Kennenlernen; Zusammenarbeit; Austausch von Erfahrungen. Der Generalvikar Br. Stefan Kozuh war ebenfalls anwesend. Das erste derartige Treffen fand vor zwei Jahren in Lublin in Polen statt. Man wählte für diesmal Prag, nicht nur weil unser heiligen Bruder Laurentius von Brindisi im Jahr 1599 das dortige Kloster gegründet hat, sondern weil Prag ein Ort mitten im Herzen Europas ist, für alle leicht erreichbar, und weil das Kloster über genügend Räume verfügt, um eine ansehnliche Zahl von Brüdern zu beherbergen. Die jungen Brüder - in Begleitung ihrer Ausbildner - waren in recht grosser Zahl erschienen. Sie kamen aus den verschiedenen Ländern von Osteuropa: Rumänien, Kroatien, Weissrussland, Ukraine, Polen, Ungarn, Slovenien, Slowakei und Tschechische Republik.

Thema für dieses Jahr war: „Die Persönlichkeit und das Leben der Heiligen Agnes von Prag“. Br. Pazifik schilderte das Leben der Heiligen, während Sr. Rachel, Kapuzinerin aus dem Kloster Sternberk, über das kontemplative Gebet sprach. Wichtig war das Treffen mit dem Generalminister, Br. Mauro Jöhri. Er war bereit, auf Fragen Antwort zu geben. Er antwortete jeweils aufrichtig, mit Empathie und in herzlicher Verfügbarkeit. Er war dafür besorgt, dass unter den Teilnehmern eine angenehme und freundliche  Atmosphäre entstand. Einige Teilnehmer haben mit den anderen Gedanken geteilt und dabei auf Überlegungen zurückgegriffen, die in diesen Tagen geäussert wurden: Christian, ein Bruder aus der Slowakei, der zum ersten Mal am Treffen dabei war, äusserte seine Freude über die Art und Weise, wie wir das gemeinsame Gebet gestaltet. wie wir miteinander kommuniziert und wie miteinander Rekreation gehalten haben.

Selbstverständlich haben wir das Stundengebet gemeinsam gehalten und die Psalmen im Einklang gebetet, und dabei waren wir doch ganze 65 Brüder aus verschiedenen Nationen. Es kam ein Gebet zu Stande, bei dem Psalmen und Cantica in verschiedenen Sprachen aber wie aus einem Chor erklangen. Es war wirklich schön, die Verschiedenheiten und Unterschiedlichkeiten der verschiedenen Sprachen und Kulturen wahrzunehmen, aber alles mit einem „Herz“, das als Gebet sich Gott zuwandte.

Das Treffen war eine „glänzende Erfahrung von Brüderlichkeit“. sagte ein junger Bruder. Die sprachlichen und kulturellen Barrieren wurden niedergerissen. Die gemeinsamen Rebkreationen waren ein Augenblick des miteinander Teilens und der Freude. Zum Wunsch, sich zu begegnen, um die eigenen Erfahrungen als geweihte Menschen mit anderen Brüdern zu teilen. kam ein kultureller Aspekt hinzu, und so wurde es zu einem Treffen, das als  reich erlebt wurde, wie es unserem herzlichen und brüderlichen Charisma entspricht.

Dabei - so fährt der junge Bruder fort - sehe ich, dass Jesus keinen Witz machte, als er seinen Vater bat: „Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen sie in uns eins sein…“ Ich habe es verstanden und erfahren, dass das auch unter denverschiedenen Kulturen und Nationen möglich ist.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 21 September 2016 23:29